Spatenstich in der JVA Aschaffenburg - Bauarbeiten für den neuen Zaun haben begonnen

Die Justizvollzugsanstalt Aschaffenburg bekommt einen neuen Sicherheitszaun. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hat dazu am 6. September auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt in Aschaffenburg gemeinsam mit der Bereichsleiterin Hochbau des Staatlichen Bauamtes, Barbara Langer, örtlichen Mandatsträgern und dem Leiter der Justizvollzugsanstalt, Frank Dickmann, feierlich den ersten Spatenstich vorgenommen.

Mit dem neuen Sicherheitszaun soll das bestehende Sicherheitsniveau noch einmal deutlich verbessert werden. Dabei steht nicht etwa die Ausbruchsprävention im Vordergrund, sondern vielmehr der Schutz vor Einbringversuchen unerlaubter Güter von außen. Im Vergleich zum bestehenden Sicherheitszaun erhält der neue Zaun eine Kronensicherung und einen Unterkriechschutz. Er erstreckt sich entlang der Grundstücksgrenze und wird mit insgesamt 6 m deutlich höher sein als der Bestandszaun.

Da sich das Bauvorhaben im Außenbereich befindet, sind die baurechtlichen Anforderungen an die Baumaßnahme hoch. Insbesondere naturschutzrechtliche und wasserrechtliche Vorbehalte mussten in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden im Detail geprüft werden. Nach einem langwierigen Planungs- und Genehmigungsprozess hat die Regierung von Unterfranken im Frühjahr dieses Jahres die baurechtliche Zustimmung zum Bauvorhaben erteilt.

Mit dem feierlichen Spatenstich wurden die Bauarbeiten nun offiziell eröffnet. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 1 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2019 geplant.