Tag des offenen Denkmals - Großes Interesse an Führungen über den Hochschulcampus

Unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ hat das Staatliche Bauamt am Tag des offenen Denkmals zwei Führungen auf dem Campus der Hochschule Aschaffenburg angeboten und dabei die historische Entwicklung als auch die aktuellen Planungen für den weiteren Ausbau der Hochschule erläutert. Das Interesse der Öffentlichkeit war außerordentlich groß. Bei herrlichem Spätsommerwetter nahmen etwa 60 Besucher und Besucherinnen an den Rundgängen teil.

Die Hochschule Aschaffenburg befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne Aschaffenburg, die im 19. Jahrhundert für das Königlich Bayerische Jägerbataillon errichtet wurde. Nach dem ersten Weltkrieg nutzte die Wehrmacht diese Liegenschaft. Von 1945 bis 1992 diente die Kaserne den amerikanischen Streitkräften als Stützpunkt. Nach deren Abzug begann 1994 der Freistaat Bayern mit dem Umbau der Kasernenanlage zur Hochschule.

Seit dem wurde die Hochschule in mehreren Bauabschnitten zu einem modernen Hochschulcampus ausgebaut. Neben den zentralen Hochschuleinrichtungen stehen Hörsäle, Seminarräume und Labore für etwa 3.300 Studenten zur Verfügung. Der Campus ist zugleich ein begrünter, öffentlicher Stadtraum mit besonderer Aufenthaltsqualität.

Der Tag des offenen Denkmals wird von Europarat und Europäischer Union gefördert und findet jährlich unter einem wechselnden Motto statt. Aus diesem Anlass werden europaweit bedeutende Architekturzeugnisse, die der Öffentlichkeit üblicherweise nicht zugänglich sind, geöffnet.

 

 

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© Staatliches Bauamt Aschaffenburg