PRESSEMITTEILUNG 582/2026

Aschaffenburg, den 04.08.26

B 26 Ortsdurchfahrt Aschaffenburg - Friedrichstraße - Fahrbahnerneuerung zwischen Erthalstraße und Herstallturm Fertigstellung und Verkehrsfreigabe am 5. August 2026

Die Friedrichstraße im Herzen von Aschaffenburg war unter den langjährigen Einwirkungen des Verkehrs verschlissen. Die Fahrbahn der Bundesstraße 26 wurde deshalb von der Kreuzung mit der Erthalstraße bis zum Herstallturm umfassend erneuert. Nachdem die Arbeiten an der Hauptfahrbahn der B 26 bereits am Montag, den 20. Juli endeten und die Friedrichstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, enden mit dem 5. August nun auch die letzten Arbeiten an der Kreuzung mit der Luitpoldstraße. Ab Mittwoch sind alle Einschränkungen für den Verkehr aufgehoben. Auch die Buslinien verkehren wieder auf ihren üblichen Linienwegen. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis für die erforderlichen Arbeiten und die damit einhergehenden Beeinträchtigun-gen.

Hintergrundinformationen

Die Friedrichstraße ist aufgrund ihrer Nähe zum Hauptbahnhof, dem regionalen Busbahnhof, dem Herstallturm und der Innenstadt ein Bündelungsbereich des ÖPNV im Stadtgebiet. Der Fahrbahnaufbau der Busfahrstreifens hatte unter den enormen Belastungen des Busverkehrs mit stark beanspruchenden Kräften aus dem Anfahren und Bremsen in Kombination mit der Motorabwärme das Ende seiner Lebensdauer erreicht.

Als oberste Schicht der Busspur kam eine sogenannte halbstarre Deckschicht zum Einsatz. Diese Bauweise vereint die jeweiligen positiven Materialeigenschaften von Asphalt und Beton und hat sich als besonders geeignet für Busverkehrsflächen erwiesen. Sie ist dauerhaft widerstandsfähig gegenüber Verdrückungen.

In der umliegenden Fahrbahndecke der Friedrichstraße zeigte sich zudem ein altersgemäßes Rissbild, das ohne bauliches Eingreifen zu einer beschleunigten und tiefgreifenden Schädigung des gesamten Fahrbahnaufbaus geführt hätte.

Die Bundesrepublik Deutschland trägt, vertreten durch das Staatliche Bauamt Aschaffenburg, die Baulast für die Ortsdurchfahrt Aschaffenburg im Zuge der B 26, und investiert in die Instandsetzung dieses Streckenabschnittes im Herzen der Stadt ca. 500.000 €.

Das Staatliche Bauamt, die AVG Aschaffenburg und die Stadt Aschaffenburg arbeiteten eng zusammen, um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf das Unvermeidbare zu reduzieren. In einer Vorabmaßnahme der AVG Aschaffenburg wurden im Winter und Frühling Leitungen im Baubereich saniert.