PRESSEMITTEILUNG 593/2026
Aschaffenburg, den 11.09.26St 2305; Fahrbahnerneuerung westlich von Wiesen - Verkehrsfreigabe zwischen Kreuzung AB 2 und Wiesen am 14. September 2026 - Umleitungsstrecke über Heinrichsthal und Habichsthal wird aufgehoben
Die seit Samstag, den 1. August 2026 dauernde Vollsperrung der Staatsstraße 2305 zwischen Kleinkahl und Wiesen wird am Montagnachmittag, den 14. September 2026 wieder aufgehoben. Die Umleitung von der AB 2 über Heinrichsthal und den Frammersbacher Köhlerplatz nach Wiesen entfällt damit wieder. Die Schulbusse können zum Start ins neue Schuljahr auf dem regulären Weg fahren. Die Fahrbahnerneuerung erstreckte sich zwischen der Einmündung zur Kreisstraße AB 2 nach Sailauf (Engländer-Hochstraße) und dem Ortseingang von Wiesen.
Die Staatsstraße 2305 zwischen Schöllkrippen und Wiesen ist eine bedeutende regionale Verbindung zwischen dem Kahlgrund im nördlichen Landkreis Aschaffenburg und der Gemeinde Wiesen an der Grenze zum hessischen Main-Kinzig-Kreis sowie zum Main-Spessart. Zwischen der Einmündung der Engländer-Hochstraße und dem westlichen Ortseingang von Wiesen war die Asphaltfahrbahn am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und musste erneuert werden. Über die Dauer der bayerischen Sommerferien wurde die Staatstraße 2305 deshalb zwischen der Einmündung der Hochstraße (AB 2) und der Einmündung der Lindenstraße in Wiesen auf einer Länge von ca. 1200 m gesperrt und erneuert.
Anlass für die Straßenbauarbeiten war ein dringend erforderlicher Austausch der oberen Asphaltschichten des Fahrbahnoberbaus. Die Straßenschäden wie Schlaglöcher und zunehmenden Flickstellen zeigten deutlich, dass diese das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hatten. Die Arbeiten erstreckten sich über die gesamte Länge der gesperrten Strecke. Im Schutz der Streckensperrung wurde zudem durch die Erneuerung und Neuaufstellung von Schutzplanken sowie die Schaffung von hindernisfreien Seitenräumen die Verkehrssicherheit verbessert.
Die Bayerischen Staatsforsten führten im Schutz der ohnehin erforderlichen Vollsperrung notwendige Waldarbeiten in unmittelbarer Fahrbahnnähe durch. Die waldbaulichen Maßnahmen sollen die Stabilität der Waldbestände nachhaltig erhöhen und damit auch ihren Teil zur Verkehrssicherheit beitragen.
Während der Vollsperrung wurden die Bankette abgetragen und standsicher neu befestigt. Die Asphaltdeckschicht wurde vollflächig abgefräst. Die anspruchsvolle und enge Haarnadelkurve oberhalb von Wiesen wurde umgebaut, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. An einzelnen Stellen wurden in den darunterliegenden Schichten Schadstellen tiefergreifend saniert. Anschließend wurden sechs Zentimeter neue Asphaltbinderschicht und zuletzt vier Zentimeter Asphaltdeckschicht aufgetragen. Das geschah nahtlos aus einem Guss über die gesamte Fahrbahnbreite, sodass eine dauerhaft ebene Fahrbahn hergestellt wurde. Der Freistaat Bayern investiert hier ca. 750.000 € in die Bestandserhaltung des Straßennetzes.
Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis für die erforderlichen Arbeiten und die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.
